Modellprojekte für Stadtteil und Dorf

Kirche gibt Raum

 

Kirchen und Pfarrhäuser prägen Stadtquartiere und Dorfkerne. Doch vielerorts leben Gemeinden in religiöser Diaspora. Einerseits müssen sie personell und finanziell haushalten, sich vielleicht sogar programmlich beschränken. Anderseits wollen sie pastoral, sozial und kulturell präsent bleiben.

Treffpunkt für alle

Teilhabe beschränkt sich nicht auf Denkmalpflege. Sie trägt zu solidarischer Nachbarschaft bei, bündelt Kräfte, kooperiert – und belebt Pfarr- und Gemeindehäuser. Sie bleiben Fixpunkte des Religiösen und werden zu Treffpunkten für alle.

Caritas Große Hamburger

Gemeindediakonie

Natürliche Partner der Kirchengemeinden sind Caritas und Diakonie. Sie verbindet „Qualifiziertes Ehrenamt“. Es ergänzt soziale Dienste und stützt sich auf deren Fachlichkeit.

Umgekehrt orientieren sich Hauptamtliche am Sozialraum, sind im Gemeinwesen unterwegs, suchen ihre Klienten auf – arbeiten für sie gleichermaßen ambulant wie stationär. (Wolfgang Hinte, 2009, Institut für Stadtteilentwicklung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen)

Hand in Hand haben Wissenschaft und Praxis reichlich Modellvorhaben für Stadtteile und ländlichen Raum angeregt und umgesetzt.

Gelungene Bespiele dokumentieren die Programme Kirche findet Stadt, Wir sind Nachbarn.Alle und Gemeinsam aktiv im Sozialraum, der Projektaufruf Zukunft Kirchen Räume in Nordrhein-Westfalen ebenso wie die Pastoralen Räume des Erzbistums Berlin oder Die Pastorale 2019 des Bistums Magdeburg.

Landkreis Stadt

Sozialimmobilien

Geeignete Räume zu finden und zu bewirtschaften, daraus Sozialimmobilien zu entwickeln, wird durch den Preisanstieg in Ballungsgebieten erschwert. Dies erweist sich als ein Teil der größeren Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten oder zu schaffen.

Bei ihr setzt der Senior Consulting Service Diakonie mit seinem Konzept „Kirche gibt Raum“ an. Es will gemeindenahe Allianzen bilden und unterstützen – aus Akteuren, die wahlweise Liegenschaften und Gebäude, soziale Initiativen oder Finanzierungen anbieten. Gemeinsam sollte ihnen die Intention des Bundesteilhabegesetzes (2017-2023) sein.

Haus der Statistik Werkstatt

Netzwerke der Inklusion

Orte oder Netzwerke der Teilhabe haben vielerlei zu bieten: Cafés mit rundem Tisch, Mitwirkung und Beratungen, Freizeit- und Kulturprogramme, betreutes Wohnen für junge und alte Menschen, Arbeit und Ausbildung in Werkstätten und Tageseinrichtungen.

Mancherorts ergänzt durch Ladengeschäfte, Praxisräume, Pensionen und Nachbarschaftshilfe. Und von einem Inklusionsbetrieb bewirtschaftet.

Lobetal Straße

Kirche bleibt im Dorf

Derzeit begleitet der SCS-Diakonie Projekte in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
 

Kirche Groß Breesen