Das Institut

 

Unsere Projekte bringen Menschen zusammen, die Ideen, Gelder oder Grundstücke zur Verfügung stellen, um neue Formen des Wohnens und Arbeitens in solidarischer Nachbarschaft zu schaffen.

Mit einem Leitfaden für eine „Machbarkeitsstudie“ wollen wir Konzepte gleichermaßen kosten-, preis- und qualitätsbewusst, sozialverträglich und inklusiv, generationengerecht und ökologisch ausbalancieren.

Dazu wurde 2017 eigens ein „Institut für Nachhaltigkeit, Leben und Wohnen“ gegründet, das Aufträge abwickelt und wissenschaftliche Begleitung vermittelt.

Wir reagieren auf eine sich stark verändernde soziale Situation unserer Gesellschaft.

Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland verschiebt sich hin zu einer wachsenden Anzahl älterer sowie assistenz- bzw. pflegebedürftiger Menschen. Aktuell sind in unserem Land 7,6 Millionen Menschen mit einer Behinderung registriert. Hinzu kommt noch eine wachsende Anzahl von Menschen, die zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vielfältige Formen von Unterstützung und Begleitung bedürfen.

Der Gesamtanteil von Menschen, die aufgrund ihrer psychischen, körperlichen oder sozialen Beeinträchtigung besondere Unterstützungsangebote benötigen, wird im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weiter deutlich anwachsen.

Die zunehmende Individualisierung in unserer Gesellschaft, der Wandel von Familienstrukturen und die sich vermehrt auflösenden sozialen Beziehungen, die Veränderungen im Arbeitslebens führen zu zusätzlichen speziellen Anforderungen an das Sozialsystem und die Infrastruktur in unserer Gesellschaft.

Die Stärkung der Zivilgesellschaft wird immer notwendiger.

Die konsequente Weiterentwicklung von integrierenden und überschaubaren Lebens- und Wohnräumen für alle Menschen in Städten und auf dem Lande sowie die Stärkung einer mitmenschlichen Zivilgesellschaft wird immer notwendiger.

Grundsätzlich wird dieser Prozess durch die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), das Bundesteilhabegesetz, die Pflegestärkungsgesetze, die neuen Bau- und Förderrichtlinien des Bundes, der Länder und der Kommunen unterstützt. Auch die Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes geht prinzipiell in die richtige Richtung, Altersarmut und damit Ausgrenzung aus der Zivilgesellschaft vorzubeugen.

Der SCS-Diakonie entwickelt inklusive Konzepte.

Der Senior Consulting Service Diakonie e.V. möchte im Rahmen seines Instituts für Nachhaltigkeit, Leben und Wohnen die umfassenden Kompetenzen seiner Senior Consultants und der mit ihm in Verbindung stehenden weiteren Akteuren in effektiver Weise bündeln.

Der SCSD ist in der Lage und bereit, nachhaltig tragende, integrative und inklusive Planungskonzepte – angefangen von der ersten Projektidee über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie bis hin zur Finanzierung und Realisierung – zu entwickeln.

In diesem Kontext wird dafür Sorge getragen, dass die jeweils notwendig Beteiligten aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Kirche und aus der Privatwirtschaft in angemessener Weise in die Überlegungen und Planungen einbezogen werden. Die Erarbeitung des Planungskonzeptes findet von Anfang an in vertraulicher Abstimmung mit dem Auftraggeber in der jeweiligen Region statt

 


Die Fachgruppe des Instituts:

Ludger Wibbeke, Rechtsanwalt , Managing Director Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Dr. Stephan Bellin, arcesso Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Ewald Stephan, Vorstand der VERKA VK Kirchliche Vorsorge VVaG, Evangelische Bank, INTECON- Wirtschaftsprüfer und Steuerberater GmbH, BKK-Diakonie

Seniorconsultants: Eberhard Muras (Management- und Sozialexperte), Eckard Feddersen (Architeckt), Frederik Buscher (Dipl. Soziologe/öffentliches Gesundheitswesen), Jürgen Lenski (Bürgerstiftung), Peter Bokeloh (Dipl. Bauingenieur), flankierend stehen bei Bedarf weitere kompetente  Seniorconsultants unterschiedlicher Profession und Erfahrung zur Verfügung.

Koordination: Bernt Renzenbrink, (Projektmanagement in der Sozialwirtschaft).