Die Transparenz

 

Wir unterstützen die Transparenzstandards von Caritas und Diakonie sowie die Initiative Transparente Zivilgesellschaft und verpflichten uns, die folgenden 10 Informationen zur Verfügung zu stellen sowie aktuell zu halten.

 

1.0 Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Der „Senior Consulting Service Diakonie (SCSD) e.V.“ wurde am 10.05.2006 von Führungs- und Fachkräften gemeinnütziger Unternehmen gegründet.

Zusätzlich hat er sich 2017 das „Institut für Nachhaltigkeit, Leben und Wohnen“ in Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft geschaffen.

Der SCSD ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nr. 95 VR 25647 Nz (Ersteintrag 08.06.2006) eingetragen und hat seinen Sitz in Berlin – mit der Anschrift:

Senior Consulting Service Diakonie e.V. (SCSD)
Undinestraße 49
12203 Berlin
+49 30 65487103

info@scs-diakonie.de
www.scs-diakonie.de

 

2.0 Ziele und Satzung

Wir unterstützen unsere Mitglieder, ihre langjährige berufliche Erfahrung und ihre Kompetenzen als Berater*innen im Non-Profit-Bereich weiterzugeben, indem sie Vertretungsaufgaben übernehmen, Expertise, Finanzierung und wissenschaftliche Evaluation vermitteln, Projekte entwickeln und begleiten, Workshops und Coaching durchzuführen.

Unser Ziel ist es, einerseits praktische Lösungen zu fördern, die eine betriebliche Zukunft sichern, ideell und wirtschaftlich nachhaltig wirken und ein Handeln im Netzwerk ermöglichen, andererseits gesellschaftliche Veränderungen zu erkennen sowie Impulse des Gesetzgebers, der Kirchen und der Wohlfahrtspflege aufzugreifen.

Wir wollen durch Lernpartnerschaften und Wissenstransfer zum Verständnis der Generationen beitragen und insbesondere Initiativen zur gesellschaftlichen Teilhabe benachteiligter Menschen voranbringen.

Der SCSD und seine Mitglieder üben christliche Nächstenliebe im Sinne der Diakonie praktisch aus.

Die aktuell gültige Satzung vom 25.09.2012 finden Sie hier als PDF-Dokument.

 

3.0 Steuerbegünstigung

Unsere Vereinsarbeit wurde als gemeinnützig anerkannt, mit den Zwecken („Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe“) (§ 52 Abs.2 Satz 1 Nr. 2 AO).

Sie ist durch den letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften Berlin vom 05.04.2018 (Steuernummer 27/677/62753) nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

 

4.0 Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Unser Verein hat 30 aktive Mitglieder (natürliche Personen) und zwei institutionelle, VERKA VK Kirchliche Vorsorge Berlin und Führungsakademie für Kirche und Diakonie Berlin (Stand Oktober 2019)

Sie werden durch eine Mitgliederversammlung und einen fünfköpfigen ehrenamtlichen Vorstand vertreten:

Bernt Renzenbrink (Vorsitzender), Ewald Stephan (stellv. Vorsitzender), Ernst Rommeney (Schatzmeister), Prof. Dr. Alfred Iwainsky (Beisitzer), Eberhard Muras (Beisitzer, bis Mai 2019), Prof. Gerhard Wegner (Beisitzer, ab Oktober 2019).

Der Vorstand wurde am 04.12.2018 gewählt und hat eine Amtszeit von 3 Jahren.

 

5.0 Tätigkeitsbericht

Wie in den Vorjahren vermittelte der Senior Consulting Service  2017 und 2018 Experten der Sozialwirtschaft als Interim-Geschäftsführer und beriet Vereine, Verbände und Unternehmen in Managementfragen. Die Leistungen der Mitglieder werden gleichermaßen pro bono wie gegen Honorar erbracht.

Neu hinzukam als Aufgabenfeld das Entwickeln von Projekten. Angeregt durch das mehrstufige Reformvorhaben „Bundesteilhabegesetz“ setzte der SCSD den Fokus auf gemeindenahe „Sozialimmobilien“, als den diakonischen Basisstationen von Wohnen, Arbeiten und Teilhabe im Stadtquartier wie im ländlichen Raum.

Mit dem Konzept „Kirche gibt Raum“ regt er an, dass Kirchengemeinden mit stationärer wie ambulanter Diakonie kooperieren, Grundstücke, Pfarr- und Gemeindehäuser und ihr ehrenamtliches Engagement bieten - insbesondere  um Bestandsgebäude für betreutes Wohnen und inklusives Arbeiten herzurichten, weil vielerorts auch soziale Träger Wohnungsnot zu spüren bekommen.

Unterstützend gründete der SCSD 2017 eigens ein Institut für Nachhaltigkeit, Leben und Wohnen, das Aufträge abwickelt und wissenschaftliche Begleitung vermittelt. Mit seinem Leitfaden „Machbarkeitsstudie“ macht es sich zum Ziel, Projekte fürs Bauen und Nutzen gleichermaßen kosten-, preis- und qualitätsbewusst, sozialverträglich und inklusiv, generationengerecht und ökologisch auszubalancieren.

Erstmals organisierte der SCSD einen Fachtag, der Ende Oktober 2018 in Berlin-Mitte zum Thema „Teilhabe für alle“ stattfand. Er diskutierte die Chancen eines inklusiven Arbeitsmarktes, die öffentliche Förderung für altersgerechtes Wohnen im Quartier und die Reform der betrieblichen Altersvorsorge.

Den Jahresbericht 2017/2018 lesen Sie hier. Den nächsten werden wir im Juli 2020 veröffentlichen.

 

6.0 Personalstruktur

Die 30 Mitglieder des Senior Consulting Service Diakonie sind als Berater*innen für Managementfragen im Non-Profitbereich unterwegs – mit den Fachgebieten Betriebswirtschaft, Pädagogik, Pflege, Psychiatrie, Neurologie, Bauwesen, Recht und Theologie. Sie tun dies wahlweise auf eigene Initiative oder im Namen des Vereins, pro bono oder auf Honorarbasis.

Darüber hinaus werden haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen nicht beschäftigt.

 

7.0/8.0 Mittelherkunft, Mittelverwendung

Die beiden Geschäftsjahre schlossen mit einem betrieblichen Gewinn von 5.534€ (2018) und 1.172€ (2017). Die Einnahmen gingen 2018 zwar um 9.341€ auf 52.905€ (Vorjahr 62.246€) zurück. Stärker jedoch reduzierten sich die Ausgaben: um 13.701€ auf 47.372€ (Vorjahr 61.073€).

Weniger Erlöse erbrachte die freiberufliche Tätigkeit mit 32.840€ (Vorjahr 45.894€), mithin auch die Umsatzsteuer von 7.389€ (Vorjahr 9.480€). Entsprechend weniger wurde für Fremdleistungen ausgegeben: 34.574€ (Vorjahr 45.786€), bestehend aus weitergereichten Honoraren für die Beratung kirchlicher und diakonischer Unternehmen.

Die Spenden verdreifachten sich von 1.200€ auf 5.250€, darunter zwei in Höhe von 1.500€ und 3.750€ aus dem Kreis der Mitglieder. Ebenso stiegen die Erlöse des Newsletter (um 1.500€ auf 5.500€) an.

Einer von fünf größeren Posten auf der Ausgabenseite sind erstmals die Reisekosten mit 3.218€, enthalten in den Fremdleistungen. Sie spiegeln u.a. das ehrenamtlich begleitete Projektgeschäft. Mit den insgesamt sinkenden Ausgaben ging auch die Vorsteuer zurück: von 9.050€ auf 7.434€.

Die liguiden Mittel beliefen sich Ende 2018 auf 22.967€ (Vorjahr 19.794€).

 

9.0 Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
(
Mitgliedschaften und Kooperationen)

Institutionelle (fördernde) Mitglieder des Senior Consulting Service (SCSD) e.V. sind die VERKA VK Kirchliche Vorsorge Berlin und die Führungsakademie für Kirche und Diakonie Berlin.

Unser Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und Gastmitglied beim Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen.

Zum SCSD gehört seit Juni 2017 das „Institut für Nachhaltigkeit, Leben und Wohnen“ in Berlin. Es fördert das Anliegen, die Teilhabe benachteiligter Menschen durch neue inklusive und integrierende Wohnformen zu ermöglichen.

Kooperationspartner des SCSD-Instituts sind die Evangelische Bank Kassel (bis 2018), die Privatbankiers  Hauck & Aufhäuser Frankfurt am Main (bis 2019), die BKK Diakonie Bielefeld (bis 2018), die Klüh Multiservices Düsseldorf (2018 bis 2019), die Pensionskasse VERKA VK Berlin und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Intecon Osnabrück.

Gemeinsam mit ihnen gibt der Verein seit März 2017 vierteljährlich einen Newsletter heraus, der sich an Führungskräfte der Sozialwirtschaft richtet.

Ferner wirkt der SCSD seit 2017 im Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk „MoDiSeM“ am Technologie-Campus Berlin-Adlershof mit. Forschungsinstitute, Hersteller und Sozialunternehmen arbeiten zusammen, um u.a automatisierte Kleintransporter für die Pflege zu entwickeln sowie die Mobilität von Menschen mit Bewegungseinschränkungen technisch zu verbessern, beispielsweise durch ein elektronisch gesteuertes Kniegelenk.

 

10.0 Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10% des Gesamtbudgets ausmachen

Der Senior Consulting Service Diakonie erhält keine solche Zahlung.